Entdeckung der Quantenphysik

Entdeckung der Quantenphysik

1. Die heile Welt der Kausalität

Ende des 19. Jahrhunderts schienen alle Experten der Physik sich einig zu sein: Die Physik steht kurz vor den Erforschungen sämtlicher physikalischer Rätsel! Ein scheinbar mechanisch funktionierendes Universum voll glanzvoller Perfektion schien entdeckt und nahezu vollständig beschrieben. Für die Natur aller Dinge konnten geeignete mathematische Gleichungen und Erklärungsmodelle gefunden werden. Und auf diesem Verständnis der klassischen Physik leiten sich bis heute (fast) alle abgeleiteten Wissenschaftsmodelle her. Damals, kurz vor Beginn des 20. Jahrhunderts, war im Reich der Physik alles perfekt, bis auf ein oder zwei noch nicht erklärbare Wolken am physikalischen Horizont.

Das, was wir bis heute als klassische Physik kennen und für Ingenieure bis heute eine wichtige Basis bildet, wurde im 17. und 18. Jahrhundert von dem britischen Physiker Isaac Newton begründet und wird bis heute nach ihm benannt. Um die Bewegungen von Objekten mathematisch zu beschreiben, definierte er die Begriffe „absoluter Raum“ und „absolute Zeit“. Newton hat damit unsere dreidimensionale Wahrnehmung von uns und der Welt als unabhängig von uns existierend definiert. Er hat also die Wahrnehmung als Wirklichkeit definiert. Doch ausgerechnet aus einem der physikalischen Phänomene, die noch keiner Erklärung zugänglich waren, erwuchsen die Anfänge einer grundlegend neuen Weltsicht.

2. Wie alles begann

Der Begriff „Quantenphysik“ hat sich seit 1929 mit einem berühmten Vortrag von Max Planck „Das Weltbild der neuen Physik“ geprägt. 30 Jahre zuvor war es Max Planck, der den Begriff des „Quantums“ (lateinisch Menge) einführte, um eine mathematische Erklärung der Wärmeabstrahlung zu begründen. Er hat jahrelang versucht, ohne die Annahme von Quanten auszukommen, um die Konsequenzen für die Physik zu vermeiden, die aus dieser Annahme entstanden sind. Zunächst hatte er großes Unbehagen vor den Konsequenzen dieser Erkenntnisse in der subatomaren Welt. Das Verhalten der kleinsten Teilchen stellte die bis dahin als gesichert geltenden Erkenntnisse der klassischen Physik im Bereich der festen Materie völlig auf den Kopf.

3. Die neue Welt fern jeglicher Kausalität

Die Konsequenz daraus war, dass die klassische Physik zum Spezialfall der Quantenphysik wurde, die immer dann scheinbar gilt, wenn es sich um feste Materie handelt. Mit anderen Worten, die Newtonsche Physik hat überall dort ihre Berechtigung, wo vereinfachte, mechanische Sonderbedingungen gelten. Sie erklärt wundervoll ein ansehnliches Spektrum dessen, was wir heute als „Fortschritt“ bezeichnen, wie Hochhäuser, Raumschiffe, Autos und Satelliten und ist damit Alles, was geradezu der Inbegriff unserer materiellen Wünsche ist.
Überall dagegen, wo komplexere, umfangreichere, und kybernetische Systemzusammenhänge lebender Systeme im Vordergrund stehen, liefert die Quantenphysik vollkommen veränderte Sichtweisen auf die Wirklichkeit. Und so haben wir uns bis heute daran gewöhnt, die Welt in klassische Objekte und Quantenobjekte aufzuteilen. Die Makroebene gehorche einfach anderen Gesetzmäßigkeiten als die Mikroebene. Den vermeintlichen Paradoxien der Quantenphysik kann man so ganz geschickt aus dem Weg gehen und sich mit den mechanischen Erklärungen der materiellen Objekte begnügen. Nur beruht das grundlegende Verständnis von Krankheiten und Problemen noch ganz auf dem klassischen Newton’schen Weltbild, in dem die Bewertung des “beobachtens” bzw. des “wahrnehmens” für eine unabhängig vom Beobachter bestehende Wirklichkeit gesehen wird. Doch bewegt sich die Quantenwirklichkeit auf einer Wirklichkeit, die jenseits jeglicher Bewertungen liegt. Auf dieser Ebene gibt es keine Wirklichkeit, die vom Beobachter getrennt werden kann. Im Prozess des Beobachtens liegen alle Informationen vor, die präzise zeigen von welchen Informationen der Prozess des Beobachtens getragen ist. Und hier sind wir im Wahrnehmen unserer Überzeugungen und mitten im Quantenfeld der unendlichen Möglichkeiten.

Mit der Quanten!ntelligenz® Methode “arbeiten” wir dann nur noch mit dem Prozess des Beobachtens und nicht mehr mit den Bewertungen, die wir für die Wirklichkeit gehalten haben. Anders ausgedrückt nicht mit der Story Ebene, sondern mit den, der Story zugrundeliegenden Überzeugungen. Und als „Story“ bezeichnen wir alles, was wir umgangssprachlich für die Wirklichkeit halten: Unsere „Probleme“, „Krankheiten“, „Störungen“ etc. All diese Bewertungen könne wir plötzlich als exakte Hinweisschilder wahrnehmen.

Weitere Infos unter:

Institut für QuantenIntelligenz | Klaus Medicus | Spicherenstraße 14 | 81667 München |
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