Anwendung der Quantenphysik
Anwendung der Quantenphysik
„Es gibt zu viele Quanten-Paradoxien, zu viele Experimente, die zeigen, dass die objektive Welt, die wie ein Uhrzeiger voranschreitet und die Zeit durcheilt…eine Illusion, eine Schimäre unseres Denkens ist“
(Fred Alan Wolf)
1. Wir bestehen aus Atomen und Molekülen
Betrachten wir den Mensch in seiner Substanz bestehen wir aus 50 Billionen Zellen und unsere Grundbestandteile sind flüssig. Alles in uns, und um uns herum besteht aus Atomen und Molekülen, die im Raum schwingen. Dadurch befindet sich alles in permanenter Bewegung. Alles, egal ob Mensch, Tier oder Materie besteht aus unterschiedlichen Molekülen, Elektronen, Protonen und Neutronen, die einen komplexen Tanz vollführen. Jedes kleinste Teilchen ist zunächst reine Information, aus der Materie und Energie erst entsteht. Und auf der Quantenebene befinden wir uns in einem ständigen Informationsaustausch von innen und außen, ja auf dieser Mikroebene ist ein innen und ein außen gar nicht zu unterscheiden. Es existiert keine Grenze.
Vielmehr erschaffen wir durch unser Gehirn immer wieder eine Wahrnehmung von uns selbst und von der Welt, durch die wir uns als strukturiert, fest und getrennt von anderen erleben. Erst durch einen komplexen und geschickten Einsatz unseres Gehirns sind wir Moment für Moment in der Lage, physische Grenzen zwischen uns und der Welt wahrzunehmen. Durch unsere Körpersensorik nehmen wir im scheinbaren „Außen“ Dinge wahr, die uns erst mittels einer Übersetzung unseres neuronalen Informations-Codes als Wirklichkeit erscheinen.
2. Wir erschaffen unsere – innere – Wirklichkeit
In diesem Prozess der permanenten Wahrnehmungs- beziehungsweise Informationsverarbeitung, begreifen wir bestimmte Ansammlungen von Molekülen durch äußere Erkennungsmerkmale. So haben wir beispielsweise das Gefühl, umgeben zu sein von unterschiedlichsten Farben, ob wohl es sie per se gar nicht gibt. Wir erschaffen sie erst mittels unserer Wahrnehmungsverarbeitung. Dadurch, dass das menschliche Gehirn strukturell identisch aufgebaut ist, können wir uns überhaupt erst mit anderen Menschen austauschen und uns gegenseitig in dem Gefühl bestärken, dass wir in einer „objektiven“ Welt leben. Nun stellen Sie sich einmal vor, einer Ihrer Freunde hätte im Gehirn die Sensorik einer Biene. Dann würden Sie die Welt vollkommen anders wahrnehmen und könnten sich nicht über das leuchtende Gelb einer Sonnenblume austauschen. Es ist also nicht das Außen selbst, was uns das Gefühl vermittelt, dass wir von der Welt getrennt sind, sondern unsere innere „Software“, die in uns eine Vorstellung entstehen lässt, dass es eine von uns getrennte Welt gibt, die in einer bestimmten Weise erscheint. Wie beispielsweise Farben uns in einer bestimmten Weise erscheinen. Doch existieren diese Farben nicht ohne einen Beobachter, oder richtiger ausgedrückt, niemand kann wissen, ob sie existieren oder nicht.
„Die Farbwahrnehmung entsteht in der Retina; einzelne Zellgruppen errechnen hier…die Empfindung der Farbe. Was von der Außenwelt ins Innere gelangt, sind elektromagnetische Wellen, die auf der Retina einen Reiz auslösen und im Falle von bestimmten Konfigurationen zur Farbwahrnehmung führen. … Eine Zelle ist ein Spezialist für bestimmte und zum Teil eben verschiedene Empfindungen und Wahrnehmungen; wenn diese vielen verschiedenen Zellen, diese sensorischen Endorgane, angeregt werden, dann werden diese Reize im Nervensystem korreliert – und es entsteht ein Reichtum der Empfindungen und Wahrnehmungen. Zentral ist: Dieser ungeheure Reichtum der Erlebnisse ist gewissermaßen schon eingebaut; er hat nichts mit dem Reiz zu tun, der diese Zellen erregt.“
(Heinz von Foerster)
3. Kommunikation aufbauen mit der Quanteninformation
Die Quantenphysik zeigt uns erstmals, dass die Welt, wie wir sie wahrnehmen, nur eine von zahllosen Möglichkeiten ist, die Welt zu erleben. Natürlich existiert eine Welt jenseits unserer Wahrnehmungen, nur können wir nichts darüber sagen, wie diese Welt beschaffen ist. „In der Tat zählt es zu den größten Herausforderungen der Quantenphysik, uns von den vertrauten Gewohnheiten unserer Alltagserfahrung zu verabschieden“ meint Anton Zeilinger, einer der weltweit namhaftesten, zeitgenössischen Professoren für Quantenphysik der Universität Wien.
Unsere individuelle Wahrnehmung der Welt und unsere Beziehung dazu, sind nicht mehr und nicht weniger die Folge multidimensionaler neurologischer Schaltkreise. Diese Schaltkreise beruhen letztendlich auf Information, und diese Information ist über unseren Körper in seiner Gesamtheit immer vorhanden.
Es liegt nur an uns, die Kommunikation dazu aufzubauen.
Weitere Infos unter:
Institut für QuantenIntelligenz | Klaus Medicus | Spicherenstraße 14 | 81667 München |
Telefon +49 (0) 89 / 48 99 72 15 | email hidden; JavaScript is required


