Dr. med. Carola Käufl
Dr. med. Carola Käufl

Wann kommt denn die Angst?

Vor einigen Wochen kam eine 39-jährige Patientin in meine Praxis. Sie berichtete von seit 10 Jahren immer wiederkehrenden Panikattacken und Angstzuständen. Diese waren zeitweise so schlimm, dass ihr Mann den Notarzt rufen musste, weil sie meinte einen „Herzanfall“ zu erleiden. Auch aktuell klagte sie über „Herzschmerzen“ im linken Brustkorb. Besonders belastend erlebte sie die „Angst vor der Angst“, mit der sie glaubte, ihren Körper weiter zu schädigen und in einem Teufelskreis zu stecken.                                                                                             Innerhalb von zwei Wochen behandelte ich die Patientin zweimal mit NIS. Im Anschluss leitete ich eine „einfache“ New Direction Balance an. Sie wählte für sich den Satz: „Ich entlasse alle unnötige Angst aus meinem Körper und er ist erfüllt mit Frieden und Wohlbefinden.“.

Beim nächsten Termin berichtete sie mir, dass sie überraschend drei Nächte alleine verbringen musste, da ihr Mann auf Geschäftsreise fuhr. Eine Situation die immer besonders angstbeladen war. Schon im Vorfeld sei es ein anderes Gefühl gewesen. Sie ging in der ersten Nacht extra spät ins Bett um die Angst herauszuzögern. Irgendwann ließ es sich aber nicht mehr vermeiden. Sie berichtete: „Als ich im Bett lag wartete ich auf die Angst, aber sie kam und kam nicht. Ich dachte: „ Ja, wann kommt sie denn?“, schlief jedoch ohne Angst ein.“ So blieb es auch in den beiden folgenden Nächten.

Ihre, als Herzbeschwerden gedeuteten, Stiche im Brustkorb waren ebenfalls verschwunden. Für manche könnte dies ein „Wunder“ sein…

In meiner Praxis behandele ich mit dem Neurologischen Integrationssystem (NIS) nach Dr. A. K. Phillips D. O. und seit ich im Januar bei Klaus Medicus die beiden Workshops besucht habe, lernte ich den Weg der reinen Wahrnehmung kennen. Mittlerweile kombiniere ich die Wege der „Heilung“ und der „Wahrnehmung“ mit äußerst verblüffenden Ergebnissen.

Bei NIS gehe ich davon aus, dass unser Gehirn als übergeordnete Schaltzentrale die bestmögliche Funktion unseres Körpers aufrechterhalten bzw. wiederherstellen kann.

Ich finde und behebe die „Kommunikationsstörung“ (aus Sicht von NIS, Anm. des Herausgebers) zwischen Körperfunktion und Gehirn, worauf das Gehirn die notwendigen „Reparaturen“ nach Infektionen, Traumata, körperlicher oder emotionaler Überlastung von selbst ausführen kann.

Die Ergebnisse dieser Kombination sind wie gesagt verblüffend!

Für Patienten ist der Erfolg sofort mittels Muskeltest nachvollziehbar.

 Dr. med. Carola Käufl

Fachärztin für Allgemeinmedizin
Aurikelweg 5c
85221 Dachau
Telefon 08131/6169741
E-Mail: c.kaeufl@web.de

Liebe Carola,

herzlichen Dank für Deinen Beitrag. Ich erlebe die Begegnung der Ansätze von NIS und dem Paradigma der QuantenIntelligenz sehr befruchtend. Aus dem Verständnis der QuantenIntelligenz unserer Zellen, gibt es jedoch überhaupt keine „Kommunikationsstörung“, da alle Phänomene, die wir in unserem Körper wahrnehmen, direkter Ausdruck und damit „Erfolg“ der zugrundeliegenden Überzeugungen sind.

Sofern ich den Weg der „Heilung“ einschlage, suche ich eine „Kommunikationsstörung“. Sofern ich den Weg der Wahrnehmung in der Quantendimension einschlage, befinde ich mich stets auf einer Reise des von Neugierde getragenen Beobachtens, wie denn die Überzeugungen sind, mit denen wir selbst den momentanen „Erfolg“ erschaffen. So gesehen gibt es nie eine Störung, sondern nur Phänomene. Ich denke wir befinden uns auf zwei unterschiedlichen Realitätsebenen, wie sie uns die Quantenphysik und die Newtonsche Physik auch so schön aufzeigen. Und beide sind real. Und je leichter wir erkennen, dass stets beides vorhanden ist und uns bewusst ist, wie jede Diagnose, so hilfreich sie sein mag, im Moment eine eigene „Wirklichkeit“ erschafft, umso schöner wird es die „Wunder“ staunend zu beobachten….

Ich freue mich auf unseren weiteren Dialog!

Klaus 

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